Von der Idee zum Weltmarktführer.

© Inge Zimmermann

1980

Die Geschichte der MOEDING Keramikfassaden geht zurück in die 80er Jahre. Der Architekt Prof. Thomas Herzog hatte zu den Ursprüngen die Idee zu der vorgehängten keramischen Fassade und diese zu einem neuartigen Fassaden-System entwickelt. Da es sich bei den Ziegelfassaden um Produkte der Baukeramik handelt, werden seither sowohl die Begriffe Ziegelfassade als auch Keramikfassade verwendet.

1986

Um das neuartige System zur Marktreife zu führen, wurde eigens eine Arbeitsgemeinschaft einiger deutscher Dachziegelwerke, die sog. Argeton, gegründet. In den weiteren Jahren, von 1981 bis zur Markteinführung 1986 stand Prof. Herzog dem damaligen Dachziegelwerk MOEDING GmbH & Co. KG als alleiniger Entwicklungspartner zur Seite. In Folge der engen Zusammenarbeit wurde 1984 schließlich die durch das Dachziegelwerk MOEDING erstmals produzierte Ziegelfassade an einem Objekt in München-Lohhof eingesetzt.

© Didier Boy de la Tour

1992

Bereits zu Beginn der 90er Jahre wurde unter dem Markennamen „MOEDING Argeton Ziegelfassade“ das horizontale Tragprofil (Generation 95) mit Klipshaltern exklusiv entwickelt und eingeführt. Da das horizontale Tragprofil, im Vergleich zu den herkömmlichen vertikalen Profilen viele Vorteile mit sich brachte, kam es schnell zur Marktführerschaft und zur internationalen Verbreitung der MOEDING-Fassade. Dieses wurde 1992 mit dem Fassadenpreis der Messe Deubau honoriert. Schließlich konzentrierte man sich fortan ausschließlich auf die Weiterentwicklung und Vermarktung der Ziegelfassade. Die Vorteile eines reinen Fassadenspezialisten zeigten sich in technologischer Führerschaft, hoher Liefertreue und bester Produktqualität.

© Andreas Süß

2001

Die benachbarte Ziegelei Girnghuber GmbH übernimmt im Jahr 2001 die MOEDING GmbH, wodurch zahlreiche Synergieeffekte entstehen. Zusammen mit den Schwesterfirmen GIMA und ERLUS ergibt sich zusammen mit MOEDING eine Konstellation aus absoluten Experten für nachhaltige Produkte aus Ton. Im Zuge der Übernahme wurde die Firmierung in „MOEDING Keramikfassaden GmbH“ geändert und der eigenständige Produktname ALPHATON® für Fassadenplatten von 150 bis 1.500 mm eingeführt. Zusätzlich zum Produktprogramm sind großformatige Fassadenplatten unter dem Produktnamen LONGOTON® aufgenommen worden.

© Alexander Bernhard

Heute

Mittlerweile umfasst das Produktsortiment von MOEDING neben den ursprünglichen rechteckigen Ziegelplatten zahlreiche Sonderproduktionen in speziellen Formen wie auch Farben. Die fortwährende Entwicklung steht im absoluten Fokus und durch ständige technische Neuerungen versucht man alle Anforderungen der Planer und Architekten perfekt umzusetzen. Heute dürfen wir mit Stolz behaupten, dass der Begriff „MOEDING Ziegelfassaden“ als das Qualitätsmerkmal im Segment der vorgehängten hinterlüfteten Ziegelfassaden gilt.

DAS VERTRAUEN, DAS UNS BEI ALLEN PROJEKTEN ENTGEGENGEBRACHT WIRD, IST FÜR UNS IMMER ZUNÄCHST EINE AUSZEICHNUNG UND DANN UNSER ANSPORN. ES IST UNS IMMER EINE FREUDE, GEMEINSAM MIT ANDEREN PROJEKTBETEILIGTEN EIN HERAUSRAGENDES ERGEBNIS ZU ENTWICKELN UND DAUERHAFTE LÖSUNGEN ZU SCHAFFEN.

Claus Girnghuber, Inhaber

© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß
© Andreas Süß

Unser Werk heute

Am Standort Marklkofen findet die vollständige Produktionskette der Ziegelplatten statt. Von der Projektplanung mit einer intensiven Bemusterungsphase über die Entwicklung der perfekten Textur im hauseigenen Labor bis hin zur finalen Produktion und der akkuraten Versandabwicklung. Für jedes Projekt wird der optimale Ablauf definiert und dank kurzer Wege handeln wir äußerst flexibel, effizient und dabei natürlich stets kundenorientiert.

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Umgesetzte Projekte
© Andreas Süß
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© Andreas Süß
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© Andreas Süß
© Andreas Süß

Unser Team

Bei MOEDING greifen alle Stellschrauben ineinander. Nur durch die perfekte Teamarbeit gelingen auch zum Teil unmöglich erscheinende Aufgabenstellungen. Vom kompetenten Ansprechpartner im Außendienst, über kreative Projektbetreuer im Innendienst, bis zur zuverlässigen Produktionsleitung im Werk – der gemeinsame höchste Qualitätsanspruch und der stetige Austausch mit dem Planer führt auch bei den größten Herausforderungen zum gemeinsamen Erfolg.

Internationalität bei MOEDING

Nachhaltige Fassaden für alle 5 Kontinente

Als Marktführer im Bereich Ziegelfassaden liefern wir von Marklkofen aus in alle Welt. Wir haben derzeit 40 Distributionspartner, die in 60 Ländern aktiv sind und unsere Produkte vor Ort länderspezifisch vermarkten. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an internationalen Projekten der vergangenen Jahre, weitere können Sie in der Rubrik Referenzen entdecken. Gerne stellen wir den Kontakt zu unserem jeweiligen Partner im Ausland her. Kontaktieren Sie uns hierzu einfach über unser Formular mit einer kurzen Nachricht.

+ Zum Kontaktformular

© Sinziana Velicescu/Shildan Group

Broadway, New YORK

Mit gut 125 Metern ist das Wohn- und Geschäftshaus „1865 Broadway“ ein für New Yorker Verhältnisse eher kleines, aber feines Hochhaus zwischen Columbus Circle und Lincoln Center. Skidmore Owings & Merrill (SOM) planen nach 1965 das zweite Gebäude an dieser Stelle. Weiße Keramikplatten überziehen die Gebäudehülle mit einem gleichmäßigen Fassadenraster. Die dreidimensionalen Elemente haben eine Breite von 543 mm bis 760 mm und ragen mit schwungvollen Rundungen zwischen 120 mm und 200 mm aus der Fassadenebene heraus.

© Nadia Bintoro

Radisson Blu, Bali

Das Radisson Blu Hotel, entworfen von Intaran Design Inc. Denpasar, wurde 2018 eröffnet und besticht durch eine natürliche Keramikfassade von MOEDING. Die Platten in der natürlichen Farbe „quarzgrau“ fügen sich perfekt ins Bild und harmonieren mit den üppigen Grünanlagen, die auf dem gesamten Gelände zu finden sind. Die Platten sind gleichmäßig gerillt, wodurch eine lebendige aber dennoch nicht zu aufdringliche Fassade entsteht.

© Didier Boy de la Tour

RTE, LYON

Ein sanfter Farbmix sowie eine treppenförmige Ausgestaltung verleihen dem voluminösen Gebäude des neuen Regionalbüros der Stromversorgungsgesellschaft Réseau Transport Electrcité (RTE), entworfen vom Architekturbüro AFAA, Lebendigkeit und Leichtigkeit in seiner grünen Umgebung. Die keramische Fassade wird durch große, mehrstufige Fenster aufgebrochen. Die hellen Keramikplatten sind nicht nur ohne feste Reihenfolge angeordnet, sondern beleben das Fassadenbild auch durch eine Variation in der Oberflächenstruktur.

© Anke Müllerklein

Malmö Live, Schweden

Um Malmö Live in die historische Umgebung einzufügen, entschieden sich Schmidt Hammer Lassen Architekten bereits früh für eine keramische Fassade. In zahlreichen Versuchsreihen, bei denen die Tonmischungen ebenso variiert wurden wie die Glasurfarben, tasteten wir uns gemeinsam mit den Planern an die optimale Lösung heran. So entstanden ein roter, ein gelber und ein weißer Ziegel mit transluzenter Glasur, welche die typische Farbpalette Malmös aufnehmen und dem repräsentativen Gebäude eine festliche und glänzende Wirkung verleihen.