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Bayerischer Landtag, München

Zurückhaltende Großzügigkeit - elegant integriert

Bayerischer Landtag, München

Foto: Stefan Müller-Naumann
Erweiterung des Bayerischen Landtags im Nordhof des Maximilianeums in München. Präzise eingepasst, gestalterisch zurückhaltend, so fügt sich dieser Bau mit einer Fassade aus Keramikplatten und unprätentiöser Geometrie in das Ensemble.
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Präzise eingepasst, gestalterisch zurückhaltend

Die Überschrift dieses Textes beschreibt zugleich das architektonische Ziel für den Erweiterungsbau, so, wie es die Berliner Architekten Léon Wohlhage Wernik im Jahre 2009 in der Wettbewerbserläuterung formuliert hatten. Und entsprechend präsentiert sich jetzt der Neubau in dem reichen Ensemble historischer Monumentalität: ein kubischer Körper als letztes Passstück zwischen dem Maximilianeum Friedrich Bürkleins aus den Jahren 1857 bis 1874, dem nördlichen Erweiterungsflügel Helmut Gebhards von 1965 sowie dem 1994 abgeschlossenen, daran angrenzenden Anbau von Volker Staab und Jürgen Pleuser. Daneben schafft der jetzige Neubau mit seiner klaren Figur und körperlichen Präsenz dennoch einen eigenständigen Abschluss.