Foto: Hervé Abbadie

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden prägen ein Bauwerk und stellen einen gesellschaftlichen Wert dar. Als Anfang der 1980er Jahre der Architekt und Pionier Prof. Thomas Herzog den Gedanken einer vorgehängten keramischen Fassade für sich aufgenommen und zu einem System entwickelt hatte, fand er im damaligen Dachziegelwerk Moeding einen innovativen und kompetenten Partner.

 

In enger Zusammenarbeit wurde 1984 die erste durch das Dachziegelwerk Moeding produzierte Ziegelfassade an einem Objekt in Lohhof bei München eingesetzt. Seitdem entwickelt Moeding dieses System stets weiter und überzeugt durch innovativen und individuellen Lösungen.

 

 

 

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade besteht im Wesentlichen aus fünf Komponenten, die konstruktiv aufeinander abgestimmt sind und in einem bauphysikalischen Beziehungsgeflecht zueinander stehen:

 

  1. Bekleidung
  2. Hinterlüftungsraum
  3. Unterkonstruktion
  4. Dämmung
  5. Außenwand

 

 

Durch die konsequente Trennung der bauphysikalisch-technischen Funktionen und Zuordnung zu den verschiedenen Schichten der Wandkonstruktion ergeben sich folgende Vorteile:

 

- Deutlich geringere Wärmeverluste

- Zuverlässiger sommerlicher Wärmeschutz

- Wirksamer Wetterschutz und gezielte Ableitung  von Feuchtigkeit

- Einfache Planung und Montage

Das MOEDING Fassadensystem bietet aufgrund der optimalen Materialeigenschaften die weiteren Vorteile:

- Unempfindlichkeit gegen alle Arten von

  aggressiven Umwelteinflüssen

- Schönes Patinieren

- Lange Lebensdauer und hohe Wirtschaftlichkeit


- Universelle Anwendbarkeit im Neubau und bei der

  Altbau-Sanierung

- Hohe architektonische Gestaltqualität